Wenn Blockchains Die Filmindustrie Beflügeln

By Company Announcement Nov 13, 2017 2:32 AM EST

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Award gekröntes eMovie Venture Filmprojekt feiert Weltpremiere in Hollywood. Drei Awards konnte der erste Ethereum-finanzierte Film bereits gewinnen, die letzten beiden sogar in Hollywood.

Nun ist das Pilotprojekt der eMovie Venture Produktionsplattform für vier weitere Auszeichnungen am KaPow Intergalactic Filmfestival nominiert. Die Welt-Kinopremiere folgte Mitte November im Kino des legendären Hollywood-Mitbegründers Carl Laemmele.

Mittels eines Smart Contract, gefolgt von einem ICO Anfang des Jahres konnte eMovie Venture mehr als eine Million USD einnehmen. Das initiale Filmprojekt The Pitts Circus feiert nun in Hollywood seine Weltpremiere. Der Film rund um Produzent Toni Caradonna und Director Ken Fanning wurde erstmals im September 2017 beim Around Films International Festival (ARFF) in Amsterdam mit dem Award zum Besten Experimentalfilm geehrt.

Im darauffolgenden Oktober konnte der Film rund um die real existierende Zirkusfamilie dann beim Los Angeles Independent Film Festival zwei weitere Auszeichnungen für Best Producer und Best Director gewinnen. Wer sich für Hollywood interessiert, stößt unweigerlich auf den Namen „Carl Laemmle“: als Begründer der Universal Studios zählt er zu den mächtigsten Studiobossen seiner Zeit. In dem von Laemmle gegründeten Kino in Hollywood feierte die preisgekrönte Filmproduktion jetzt am 14. November 2017 ihre Weltpremiere.

Die Idee, Blockchain und Filmindustrie miteinander zu vereinen, ist ein weiterer Schritt wie die digitale Innovation Einzug in diverse Wirtschafts- und Lebenbereiche findet. Entgegen zahlreicher ICOs beweist das Ethereum finanzierte Indie-Projekt eMovie Venture mit dem Erfolg des Pilotprojekts The Pitts Circus frühzeitig, wie eine dezentrale Blockchain an der Schnittstelle zu unterschiedlichsten Branchen wie etwa jener der Filmindustrie, als Wunderpille mögliche Anwendung finden kann.

Der Communitygedanke steht bei diesem Ansatz besonders im Vordergrund. So beteiligt eMovie Venture seine Crowd-Investoren am finanziellen Erfolg des Initialprojekts bis 2036. Außerdem erhalten alle Tokenbesitzer Mitspracherecht an zukünftigen Produktionen: kürzlich wurde demokratisch darüber abgestimmt, welches Projekt im Jahr 2018 realisiert wird. Später können Blockchain-Nutzer die Token dazu verwenden, um den Film u.a. auch online sehen zu können.

Langfristig soll mit eMovie Venture ein Ökosystem basierend auf Real-Life Anwendungsszenarien der Blockchain geschaffen werden, welches Indie-Media-Produzenten die Umsetzung ihrer Ideen ermöglicht. Gänzlich ohne jegliche Mittel gestartet, beweist der Erfolg des Projekts, welches bereits in der Produktionsphase mit seinem Fundraising und zahlreichen Kooperationen für Aufmerksamkeit sorgte, wie es auch zukünftig möglich sein könnte, eine Brücke zwischen der Realwelt und der digitalen Blockchain zu schlagen.

 

Unkonventionelle Schweizer Filmproduktion feiert Premiere in Hollywood:

Ursprünglich wollte das Team rund um Produzent Toni Caradonna einen bescheidenen Independent Film realisieren, doch am Ende schrieben sie Blockchain-Geschichte. Mit befreundeten Künstlern aus Irland und Australien sollte eine Geschichte über eine australische Zirkusfamilie und deren täglichen Abenteuern erzählt werden.

Zur Produktion des Filmes wählte das Team einen unkonventionellen Weg via Blockchain-Crowdfunding, das in dieser Form weltweit erstmalig umgesetzt wurde. Der Projekterfolg, die unkonventionelle Finanzierung der Filmproduktion und das proof-of-concept der Blockchain-Technologie anhand eines konkreten Projekts, führte zu einem unerwartet großen Interesse an The Pitts Circus.Dieses ist zwischenzeitlich bereits zu wesentlich mehr, als nur einem Filmprojekt herangewachsen und zieht Folgeprojekte im eMovie Venture Ökosystem nach sich.

 

Unabhängiges Filmprojekt, welches weltweit Wellen schlägt

Die Einladung zur Premiere im legendären Laemmle’s in Hollywood, ist nur eines der verschiedenen Highlights, mit dem The Pitts Circus zurzeit Aufsehen erregt. Nachdem der Film schon einen Award in Amsterdam am „Around International Film Festival“ gewonnen hatte und u.a. bei den „DINACon Awards“ für digitale Nachhaltigkeit nominiert wurde, begann er auch in Hollywood Wellen zu schlagen.

Im Oktober konnte The Pitts Circus beim Los Angeles Independent Film Festival erfolgreich zwei Awards für sich beanspruchen, und weniger später folgten bereits die nächsten Nominierungen, diesmal sogar vier an der Zahl. Am KaPow Intergalactic Film Festival ist der Film für Best Feature, Best Mockumentary, Best Foreign Film und Best Musical Comedy nominiert.

Diese geben einen kleinen Einblick darauf, wie vielseitig das Projekt angelegt ist. In Hollywood scheint man ein Auge auf die ungewöhnliche Erfolgstory des ersten mithilfe der Blockchain finanzierten Films geworfen zu haben. Die Idee, die Blockchain-Technologie zu nutzen um Kapital einzusammeln und alle vom Produktionsteam bis zu den Zusehern aktiv in den Prozess mit einzubringen, könnte auch bald in anderen kreativen Branchen angewandt werden.

 

Das Geheimnis des Erfolgs

Den Projekterfolg verortet Toni Caradonna zu einem grossen Teil bei der technologischen Komponente, welche dem eigentlichen Filminhalt allerdings bisweilen etwas die Show stiehlt. Wieso eigentlich dieses große Interesse an der Blockchain? Dazu Toni Caradonna:

”Die Blockchain- Technologie verändert unsere Welt und die Gesellschaft genauso wesentlich, wie zuvor das Internet. Zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit delegieren die Menschen Vertrauen weg von Institutionen und Personen, hin zu Maschinen und Prozessen. Die Schweiz ist auch bei diesem Innovationsschub wieder vorne dabei.“

Caradonna zu seinen persönlichen Motivation weiter:

“ ich will mit diesem Projekt zeigen, dass die Blockchain eine hohe kulturelle Diversität ermöglicht. Ein Film braucht ein hohes Startkapital. The Pitts Circus ist der beste Beweis dafür, dass auch Geschichten im Schweizer Film erzählt werden können, welche nicht durch die staatlichen Behörden abgesegnet und gefördert werden und dennoch erfolgreich sind.”

dem hätte Carl Laemmle wohl nichts weiteres beizupflichten.

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